Heilwirkung von Kurkuma

Kurkuma ist als eines der wirksamsten östlichen Heilmittel in den letzten Jahren immer populärer geworden. Die positive Wirkung der Pflanze macht sich in zahllosen Bereichen bemerkbar. Damit Sie einen kleinen Überblick darüber bekommen, haben wir drei wichtige Heilwirkungen von Kurkuma im Folgenden zusammengefasst.

Kurkuma als Entzündungshemmer

Kurkuma wirkt in verschiedenen Teilen des Körpers stark entzündungs​mindernd. Beispielsweise werden die beiden Enzyme Phospholipase und Cyclooxygenase, die entzündliche Prozesse stark beschleunigen und auch bei Alzheimer in auffällig hohen Mengen auftauchen, stark gehemmt.

Die Phospholipasen sind außerdem verantwortlich bei der Freisetzung und der letztlichen Aktivierung der Arachidonsäure, ​einer Fettsäure, die extrem entzündungsfördernd ist. So werden unter anderem bei Autoimmunerkrankungen Diäten empfohlen, die sehr arm an dieser Säure sind.
Wenn die beiden genannten Enzyme nun dank Kurkuma bzw. des Wirkstoffs Kurkumin in ihren Aktivitäten gehemmt werden, nehmen bestehende Entzündungen nun auch entsprechend ab.

​Curcumin ist zusätzlich noch an zahlreichen weiteren entzündungshemmenden Körperprozessen beteiligt, die viel zu umfangreich wären, um sie in diesem Rahmen alle anzugeben. Nennenswert ist aber, dass die enzündungsfördernde Wirkung der Interleukine (körpereigene Botenstoffe) deutlich reduziert wird.

​Kurkuma ​als Antioxida​nt

Kurkuma wirkt antioxidativ, was dazu führt, dass der eigene Antioxidantienspiegel steigt. ​Körpereigene Antioxidantien sind zum Beispiel die Hämoxygenase und Glutathion. Diese sind förderlich bei der Verminderung von oxidativem Stress und reduzieren ebenso die Zahl der freien Radikale, die bei einer Reihe von Krankheiten eine Rolle spielen.

Freie Radikale ​werden so schon seit längerem mit der Entstehung ​von Alzheimer oder Krebs ​in Verbindung gebracht​. Bei der Entwicklung anderer degenerativer Erkrankungen des Nervensystems wie ​bei Parkinson​ oder Huntington​ sind sie ebenfalls beteiligt. Dementsprechend hat die Bekämpfung der freien Radikale eine entscheidende Bedeutung bei diesen Krankheiten. Kurkuma kann dabei sehr gut begleitend eingesetzt werden.​

Durch komplizierte bio​chemische Vorgänge können im Körper oxidierte Lipide entstehen, die, wenn sie sich in der Zellmembran befinden, auch Zellschäden bewirken können. Dies kann genauso im Gehirn stattfinden. Curcumin kann bei der Verhinderung von solchen Prozessen helfen und schützt nicht nur das Gehirn, sondern hält auch das gesamte Blut-Kreislauf-System gesund. Kurkuma kann ebenfalls das Risiko für Thrombose oder Herzinfarkte reduzieren und den LDL-Cholesterinspiegel senken.

Viele werden in der Schule bereits von den Mitochondrien ("Kraftwerke der Zellen") in den Zellen gehört haben. Curcumin kann diese (im Gehirn) gegen oxidativen Stress schützen, was zur Folge hat, dass die Nervenzellen über mehr Energie verfügen. Dadurch wird der Körper deutlich leistungsfähiger und besitzt ein merklich höheres Regenerationsvermögen.

​Kurkuma bindet ​toxische Metalle

Untersuchungen ​haben vielfach ergeben, dass sich (Schwer-)Metalle wie Kupfer, Cadmium, Blei, Aluminium usw. im Gehirn von Alzheimerpatienten an​sammeln. Diese erhöhen nicht nur den oxidativen Stress, sondern fördern auch die Bildung der Beta-Amyloid im Gehirn. Diese Verbindungen sind nachgewiesenermaßen in Blutgefäßen und Gehirn bei Alzheimerpatienten vorzufinden. ​Bestimmte Stoffe, die diese Metalle binden und ausleiten können, ​bewirkten tatsächlich einen Anti-Alzheimer-Effekt​, indem sie vor den nervengiftigen Metallen schützten.

Diese metallbindenden Eigenschaften weist Curcumin ebenfalls ​auf. Die überschüssigen Metalle werden im Gehirn gebunden und schützt somit die Nervenzellen und verhindert ein Fortschreiten der Krankheit. Auch bei der Ausleitung von Quecksilber ist Kurkuma äußerst behilflich. ​​

Dies waren nur einige Gründe, warum Kurkuma auch bei diversen Smoothie Rezepten verwendet werden kann.