Grundlegende Unterschiede zwischen basischen und säurebildenden Lebensmitteln

Viele (chronische) Krankheiten sind auf eine Übersäuerung des Körpers zurückzuführen, die man anfangs oft nicht richtig bemerkt, aber mit der Zeit gravierende Folgen anrichten kann. Regelmäßige grippale Infekte, Allergien, Kopfschmerzen oder Hautausschläge sind noch die harmlosesten Auswirkungen einer Übersäuerung.
Wer merkt, dass er übersäuert ist, sollte schnellstmöglich seine Ernährung auf eine basische Ernährung umstellen. So kann ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt entstehen. Zudem werden damit nach und nach die negativen Effekte der Übersäuerung umgekehrt.
Im Folgenden möchten wir Ihnen grundlegende Unterschiede basischer und  säurebildender Ernährung darlegen.

Basische Lebensmittel

  • Wie der Name schon sagt verfügen basische Lebensmittel über einen hohen Anteil von basisch wirkenden Spurenelementen und Mineralien. Dazu zählen Eisen, Magnesium oder Kalium.
  • Basische Lebensmittel enthalten wichtige Stoffe, die den Körper grundlegend vitalisieren, das Immunsystem stärken und Entgiftungsorgane unterstützen. Dazu gehören unter anderem Vitamine, Chlorophyll und Antioxidantien. So bewirken basische Lebensmittel, dass der Körper eigenständig überschüssige Säuren und Gifte besser neutralisieren und schließlich ausleiten kann. Folglich wird eine Übersäuerung verhindert.
  • In diesem Zusammenhang besitzen basische Lebensmittel aufgrund ihres hohen Antioxidantien- und Vitalstoffgehalts eine entzündungshemmende Funktion. Latente Entzündungsprozesse im Körper sind häufig erst der Anfang von zahlreichen chronischen Krankheiten in der heutigen Zeit (z.B. Rheuma oder Diabetes) und verlaufen wie anfangs schon gesagt zunächst komplett unbemerkt. Durch eine basische Ernährung wird diesen Vorgängen sofort ein Riegel vorgeschoben.
  • Auch wenn an einem Tag einmal zu wenig getrunken wird, verfügt der Körper bei einer basischen Lebensweise über ausreichend Flüssigkeit, da basische Lebensmittel entsprechend einen hohen Wassergehalt besitzen. So können Säuren und Schlacken trotzdem ausgeschieden werden.

Säurebildende Lebensmittel

  • Im Gegensatz dazu enthalten säurebildende Lebensmittel viele sauer wirkende Mineralien und Spurenelemente. Phosphor, Iod, Schwefel und natürlich Fluoride sind einige Beispiele dafür und sollten unbedingt vermieden werden, um langfristig gesund zu bleiben.
  • Da solche Lebensmittel über einen oft äußerst geringen Wassergehalt verfügen, können Säuren somit nicht mehr so rasch über die Nieren ausgeschieden werden. Ein Teil der Gifte bleibt dauerhaft im Körper und trägt zu einer steigenden Übersäuerung bei.
  • Im Zuge dessen ist ebenfalls wichtig zu erwähnen, dass Säurebilder die Darmflora schädigen, so dass die Verdauung stark beeinträchtigt wird und anfallende Säuren immer schlechter ausgeschieden werden können. Ist die Darmflora und damit auch die Darmgesundheit einmal geschädigt, produzieren die daraus entstehenden Bakterien Toxine, die obendrein zu einer Verschlackung beitragen.
  • Darüber hinaus verhindern säurebildende Lebensmittel auch die körpereigenen Entsäuerungsprozesse, da sie deutlich weniger Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe etc. enthalten. Dadurch kann der Körper auch nicht zur selbstständigen Entsäuerung angeregt werden.