Den Körper entsäuern – basische Ernährung hilft

obstschale mit kiwi und erdbeere

Viele Krankheiten und sogenannte Altersbeschwerden, die inzwischen oft einfach so hingenommen werden, sehen ihren Grund nicht in den Erbanlagen oder im Alter, sondern in den Schlacken im Körper. Diese Säuren und Gifte werden, wenn sie in geringen Mengen auftreten, vom Organismus normalerweise ausgeschieden.
Allerdings kann es bei zu großen Mengen dazu kommen, dass die Ausscheidungsorgane überlastet sind. Ein Teil der überschüssigen Säuren bleibt dann im Körper zurück und kann kurz-, mittel und langfristig (chronische) Krankheiten auslösen, zu Übergewicht führen oder die heute typischen Alterserscheinungen herbeiführen.

Wer sich jedoch darüber im Klaren ist, dass jede Krankheit ​einen seelischen Ursprung besitzt und/oder durch ungesunde, unnatürliche Ernährung entsteht, wird schnell die Möglichkeit einer Entsäuerung in Betracht ziehen, um die eigene Gesundheit, körperlich, seelisch und geistig zu verbessern.

​​Die Wichtigkeit des PH-Werts

Wie die meisten sicher wissen ist der pH-Wert ein Maßstab für den basischen oder sauren Zustand einer Flüssigkeit. Es ist sinnvoll, den pH-Wert wenigstens aller 3 Monate zu kontrollieren: Dabei gilt, je basischer und damit höher der Wert ist, desto intakter und vitaler ist das Immunsystem gegen jegliche Art von Krankheitserregern.

Deshalb sollte es für jeden Mensch eigentlich erstrebenswert sein, einen pH-Wert von mindestens 9 zu erreichen. Ist dies über lange Zeit der Fall, werden alle Organe, Zellen und das gesamte Blutbild neu vitalisiert und regeneriert.
​Der durchschnittliche pH-Wert des Menschen liegt zwischen 7,35 und 7,45, was bereits viel zu wenig ist. Betrachtet man jedoch die Tatsache, dass die meisten Leute sich stark sauer ernähren, ist es vom Körper wahrlich eine Meisterleistung, dass er den Wert in diesem Bereich immer wieder konstant hält.

​Was beeinflusst den pH-Wert negativ?

Der Grund für den niedrigen pH-Wert liegt also wie schon angedeutet meist in einer ungesunden Ernährung. Nicht wenige sind sich nicht darüber bewusst, dass in einem Großteil der Lebensmittel künstliche Zusatzstoffe und chemische Glutamate enthalten sind.

Hinzu kommen weitere äußere Einflüsse wie ELF-Wellen oder verunreinigtes Trinkwasser, das alles andere als frei von Chemikalien ist. Zudem wird das Leitungswasser durch chemische Wiederaufbereitung durch Kläranlagen etc. in seinem pH-Wert weiter gesenkt und liegt oft bei unter 7.

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass auch menschliche Gefühle einen Einfluss auf die Maßzahl haben, was ein Grund für die ständige Polarisierung auf der Welt ist. Aufregung, Wut, Stress, Angst, Depressionen u.v.m. senken die zelluläre Frequenz und damit also auch den pH-Wert. Dies wird jeder Heilpraktiker so bestätigen können.

​Auswirkungen eines niedrigen pH-Wertes

Der pH-Wert des Blutes wirkt sich auf das Hämoglobin im Körper aus. Befindet er sich unter 7,0 oxidiert des Methämoglobin, das folglich toxisch wird. Dadurch geht die Fähigkeit zum Transport von Sauerstoff stark und eventuell sogar ganz verloren. Dies bewirkt im Endeffekt ein Zellsterben.

Auch die so häufig in Getränken verwendete Kohlensäure senkt den pH-Wert des Blutes, so dass das Hämoglobin Sauerstoff abgibt und der Organismus infolgedessen unter den Wert von 7 versäuert. Mehr Infos über die Wirkung von Kohlensäure auf unseren Körper finden Sie bei Praxis Vita.

Gefährlich für den Körper sind zudem die Bestandteile des Leitungswasser Nitrit und Nitrat. Diese verbinden sich automatisch zu Nitrosylsalzen und reagieren zusammen mit Wasser zu Salpetriger Säure. Dadurch kommt es praktisch zu einer Magenverätzung, was früher oder später zu Darm- oder Magenkrebs führen kann. Diabetes, Haarausfall, Karies, Bluthochdruck oder Arthritis sind nur einige weitere Folgen, die durch Übersäuerung entstehen können. Die Liste könnte fast endlos fortgeführt werden.

​Nicht zuletzt kann ein Abfall der ​Herzzellen auf einen pH-Wert von etwa 6,2 zum Herzstillstand führen. Allgemein regt ein konstant sauer pH-Wert das Entstehen von Krebszellen extrem an, was ein Hauptgrund dafür ist, dass sich Krebs quasi zu einer neuen Volkskrankheit entwickelt hat.
Umso wichtiger ist es also, dass unsere Zellen möglichst täglich entsäuert werden.

Der Übersicht halber hier noch einmal, zusätzlich zu den gerade genannten, eine Reihe von Beschwerden, die mit einer chronischen Übersäuerung des Körpers einhergehen:

  • Neurodermitis
  • Arteriosklerose
  • Rheuma
  • Zahnverfall
  • ständige Müdigkeit
  • schlechte Verdauung
  • Haarausfall
  • Kopfschmerzen
  • Allergische Erkrankungen
  • Gelenkbeschwerden
  • ein für Krankheiten viel anfälligeres Immunsystem

Die Übersäuerung des Körpers selbst feststellen

Wer sich bezüglich einer chronischen Übersäuerung nicht ganz sicher ist, da sie sich oft sehr langsam und unbemerkt entwickelt, kann mit einer pH-Wert Messung des Urins feststellen, ob er übersäuert ist. Dafür gibt es ganz einfache Teststreifen. Im Übrigens können all diejenigen, die fast ausschließlich im Supermarkt einkaufen gehen und dort nicht nur Obst und Gemüse kaufen, sich fast schon sicher sein, dass sie übersäuert sind.

Idealerweise messen Sie Ihren pH-Wert fünfmal täglich. Wichtig ist vor allem nachmittags (nach dem Mittagessen und vor dem Abendessen), da er zu dieser Zeit tendenziell am höchsten sein sollte. Das Prozedere sollte an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt werden, am besten entsprechend zu den gleichen Tageszeiten. 

Wenn Sie feststellen, dass Ihr pH-Wert konstant unter 7,0 liegt, ist von einer Übersäuerung zu sprechen bzw. ist stark davon auszugehen. Dementsprechend sollten entsäuernde Maßnahmen eingeleitet werden.

Entsäuerung des Körpers und Umstellung auf basische Lebensweise

Auch wenn der eine oder andere vielleicht denkt, dass es das Medikament vom Arzt schon wieder richten wird, dass die meisten Medikamente das Grundproblem der Übersäuerung überhaupt nicht beheben können und im Gegenteil diese sogar noch verstärken. Dadurch kann leicht ein Teufelskreis entstehen, aus dem irgendwann nur ​noch schwer herauszukommen ist.

Außerdem sollte gesagt werden, dass man eine Übersäuerung anfangs in den seltensten Fällen bemerkt. Natürlich fühlt man sich mit der Zeit müde, schlapp und immer energieloser, bis irgendwann die verschiedensten Symptome zum Vorschein kommen. Spätestens dann sollte mit einer Entsäuerung so schnell wie möglich eingegriffen werden.

tipps zur entsäuerung des körpers

​Das A & O bei einer Entsäuerung ist der Umstieg auf eine basische Ernährung. Die säurebildenen Stoffe und Lebensmittel sollten geringsmöglich aufgenommen werden. Die basenüberschüssige Ernährung sollte konstant und nachhaltig über einen längeren Zeitraum oder am besten für immer beibehalten werden.
Wichtig ist weiterhin, Stress, Ängste und andere Sorgen zu reduzieren. Medikamente sollten ebenfalls so wenig wie möglich eingenommen werden.

Welche Lebensmittel wirken basisch und  fördern die Entsäuerung des Körpers?

Leider fördern Pizza, Döner und die meisten sonstigen herkömmlichen Gerichte, von denen man satt wird, eine Übersäuerung des Körpers.
Glücklicherweise gibt es Dutzende organische Lebensmittel, welche man statt diesen starken Säurebildnern in den Ernährungsplan einbauen kann. Auch wenn es etwas Disziplin erfordert, werden sich die positiven Effekte einer basischen/gesunden Ernährung schnell zeigen. Die Hauptnahrungsmittel/Gerichte können dabei sein:

  • Viel Obst und Gemüse (Frucht- und Gemüsesmoothies)
  • Kartoffelgerichte
  • Sämtliche grüne Salate
  • Quinoa und Hirse
  • Nüsse und Samen
  • Sprossen
  • Gewürze wie Knoblauch
  • Wildkräuter
  • Langkornreis (Vollkorn)
  • ​Fisch, Eier und Fleisch in Maßen und ausschließlich aus ökologischer Landwirtschaft
Obstkorb mit Kiwis und Orangen zur Entsäuerung des Körpers

Zusätzlich ist es höchst empfehlenswert, gleich zu Beginn auf einen pH Booster bzw. ein Basenpulver (Aktiv-Basen) zu setzen, das den Körper teilweise innerhalb von wenigen Minuten in ein hochbasisches Milieu setzt und so eine wichtige Grundlage für langfristige Vitalität und Agilität bildet. So kann das Immunsystem wesentlich resistenter gegenüber Krankheiten werden.
Langfristig wird durch eine basische Lebensweise auch die Lebenserwartung gesteigert - schließlich wird das Blut wieder dünnflüssiger, wodurch jede Zelle viel besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden kann. 

Eine ähnlich positive Wirkung erzielen unter anderem folgende Mittel:

  • Basische Körperpflege
  • Basischer Tee morgens und abends
  • Basenbäder
  • ​Luvos Heilerde oder noch besser Zeolith zur Entgiftung
  • Moringa
  • Sauna und Sport
  • Die richtige Atmung

Entspannung gegen Übersäuerung

Auch wenn das Wissen davon möglicherweise noch nicht komplett in unserer Gesellschaft angekommen ist: Stress fördert kurz- und langfristig Unwohlsein und Krankheit. Es geht sehr vielen Menschen so, dass sie am Ende einer sehr stressigen Phase in ihrem Leben krank werden. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dem Körper vermehrt und gezielt Ruhepausen zu gönnen.

Tipps zur Entspannung:

  • Versuchen Sie es mit Meditationsübungen
  • Essen Sie nicht zu hastig. Dieser Tipp mag recht belanglos erscheinen, doch ist ein zu hastiges Essen oft ein Indiz dafür, dass man unter ständiger Anspannung steht.
  • Schlafen Sie ausreichend
  • Hören Sie sich Affirmationen über das an, was Sie sich zutiefst wünschen
  • Vermeiden Sie so gut es geht negative Gefühle wie Angst, Neid, Ärger oder Wut und Umgebungen, in denen Sie sich unwohl fühlen. Wenn Sie mit diesen Dingen zu oft in Resonanz gehen, werden Sie sonst früher oder später unweigerlich Negatives in Ihr Leben ziehen.

​Den Körper entsäuern - Fazit

​Die allermeisten Menschen verfügen über einen zu niedrigen pH-Wert und werden dementsprechend regelmäßig krank. Letztendlich kann man langfristig nur dagegensteuern, indem der Organismus hochbasisch gemacht wird. Dies wird in erster Linie durch eine drastische Ernährungsumstellung erreicht und kann durch Aktiv-Basen etc. noch deutlich schneller und effektiver gemacht werden. Dementsprechend ist auch auch sehr positiv, dass Smoothies mittlerweile so populär sind, da so der Ernährungumstieg deutlich leichter fallen kann.

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